Vaskuläre Forschung

Prospektive Analyse der hyperspektralen Bildgebung zur Diagnostik und Verlaufskontrolle der pAVK

Die hyperspektrale Bildgebung ist ein kontaktloses, bildgebendes Verfahren, dass die nicht-invasive Untersuchung der Sauerstoffversorgung von Geweben ermöglicht. Sie könnte künftig als zusätzliche Technik zur Diagnostik und Verlaufskontrolle für Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) zum Einsatz kommen.

Prospektive Evaluation der hyperspektralen Bildgebung zur intraoperativen Analyse der Mikrozirkulation von Geweben

Mit Hilfe der kontaktlosen, nicht-invasiven hyperspektralen Bildgebung wird intraoperativ die Durchblutung von Geweben untersucht. Dies könnte bei Darmresektionen künftig dazu beitragen, anhand der Sauerstoffversorgung der Darmabschnitte die optimale Stelle für eine Darmentfernung zu wählen. So könnten u.a. postoperative Komplikationen aufgrund schlechter lokaler Darmdurchblutung reduziert werden.

Retrospektive Studien zu allen Schwerpunkten unseres Fachbereichs

Rückblickende Studien erlauben uns die Bewertung der operativen und interventionellen Behandlungen. Sie erfolgen im Rahmen der Qualitätssicherung und dienen der fortwährenden Verbesserung unserer Therapiekonzepte. Retrospektive Analysen werden auf den Gebieten der Aortenchirurgie, der Venenchirurgie, der Behandlung von Engstellen der Halsschagadern, der Behandlung von Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beine sowie der Dialyseshuntchirurgie durchgeführt.

Evaluation pleiotroper endogener Mediatoren zur Prävention und Therapie von Thrombosen und zur Verbesserung der Mikrozirkulation

Ergänzend zur etablierten medikamentösen Prävention und Therapie von Blutgerinnseln (Thrombosen) untersuchen wir in experimentellen Studien verschiedene körpereigene Botenstoffe, wie z.B. Schwefelwasserstoff und Cannabinoide. Diese grundlagenwissenschaftlichen Studien könnten in der Zukunft die Behandlung von Patienten mit hohem Thromboserisiko bzw. Durchblutungsstörungen verbessern.

Experimentelle Studien zur Charakterisierung und Verbesserung der Entwicklung arteriovenöser Fisteln

Um künftig die Behandlung von Patienten mit Dialyseshunts zur Therapie des terminalen Nierenversagens zu verbessern ist ein grundlegendes Verständnis der zellulären Umbauvorgänge von arteriovenösen Fisteln (Dialyseshunt) essentiell. Mit Hilfe verschiedener experimenteller Modelle untersuchen wir dies im Detail und testen verschiedene Therapiekonzepte, die potentiell einen Nutzen für die Dialysepatienten haben könnten.

Charakterisierung der anti-angiogenen Effekte neuer Therapiestrategien für das maligne Melanom und Plattenepithelkarzinom der Haut

Die Beeinflussung der Durchblutung von Tumoren ist ein wesentlicher Ansatzpunkt in der Krebsbehandlung. Gemeinsam mit Dermatologen, Plasmamedizinern, Chemikern, Zellbiologen, Pharmakologen und Tumorchirurgen im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich der Universitätsmedizin Rostock und Greifswald untersuchen wir experimentell neue Behandlungskonzepte für Hauttumoren. Weitere Informationen über den Verbund und die Versuche finden Sie unter: onkother-h.med.uni-rostock.de