Poliklinik / Ambulanter OP / Endoskopie

Poliklinik / Ambulanz

Insgesamt werden in der Allgemeinchirurgischen Ambulanz und ihren verschiedenen Bereichen mehr als 4000 Patienten pro Jahr aufgenommen. Sie nimmt eine zentrale Stellung im Rahmen der Maximalversorgung sowie Akutversorgung der Patienten der Hansestadt Rostock und deren Einzugsbereich ein.

Neben der Allgemeinchirurgischen Sprechstunde sind verschiedene Spezialsprechstunden, die Chirurgische Endoskopie und Funktionsdiagnostik sowie das Ambulante OP-Zentrum etabliert. Die schnelle Durchführung komplexer Behandlungsmodalitäten wird durch die intensive Zusammenarbeit mit der Anästhesie, der Radiologie und der Labormedizin ermöglicht. 

Ambulanter OP

Jährlich werden circa 1000 ambulante Operationen (mit endoskopischen Interventionen) durchgeführt.

Das ambulante Operationsspektrum setzt sich aus folgenden Haupteingriffen zusammen:

  •  Dialyseshunts
  •  Portsysteme, Hickmann- Katheter
  •  Krampfaderchirurgie
  •  Leistenhernien
  •  Endoskopische Interventionen
  •  Proktologische Operationen
  •  Diagnostische Biopsien

Chirurgische Endoskopie und Funktionsdiagnostik

Der Arbeitsbereich Chirurgische Endoskopie und Funktionsdiagnostik steht seit Ende 2013 unter der Leitung von Oberarzt Dr. Michael Gock und ist wesentlicher Bestandteil unserer Abteilung. Dieser Arbeitsbereich ermöglicht uns diagnostische und therapeutische Untersuchungen stationärer und ambulanter Patienten. Jährlich erfolgen ca. 2000 diagnostische und therapeutische Untersuchungen.

Gastroskopie (Magenspiegelung)

  • ambulant oder stationär (z.B. bei Schlafapnoesyndrom „OSAS“)
  • diagnostische Gastroskopie (Abklärung von Blutungen, Oberbauchschmerzen, Sodbrennen)
  • therapeutische Gastroskopie „mit Interventionen“ (Ballondilatation bei Stenosen, PEG-Anlagen, Tumor-Clipmarkierung, Stenttherapie, Endoluminale Vakuumtherapie)

Darmspiegelung (Koloskopie)

  • ambulant oder stationär
  • diagnostische Koloskopie (Vorsorgekoloskopie)
  • therapeutische Koloskopie (Polypektomie mit Schlinge, ESD / EMR, Vollwandresektion „FTRD-Verfahren“, Ballondilatation bei Stenosen, Endoluminale Vakuumtherapie)

Anorektale Funktionsdiagnostik

  • Schließmuskelmessung (anale Manometrie)
  • Prokto/ Rektoskopie
  • Untersuchung des Schließmuskelapparates mittels Ultraschall (Endosonographie)

Tumornachsorge

  • Untersuchungen des Enddarmes durch Prokto/ Rektoskopie und Endosonographie

Sedierung

Die Untersuchungen in der Endoskopie können auf Wunsch mit Beruhigungsspritze oder Kurznarkose erfolgen, durch die Sie die Untersuchung nur eingeschränkt miterleben bzw. dabei schlafen. Falls Sie sich dafür entscheiden, klären wir Sie im Voraus dazu gesondert auf und berücksichtigen Ihre persönliche gesundheitliche Situation.

Zur Betäubung verwenden wir Midazolam oder Propofol. Da beide Medikamente Einfluss auf das Herzkreislaufsystem haben, werden während der Untersuchung kontinuierlich wichtige Werte wie Blutdruck, Puls und Sauerstoffsättigung überwacht.

Die Betäubung wirkt nur kurz, also sind Sie am Ende der Untersuchung wieder bei vollem Bewusstsein. Nach der Untersuchung erfolgt weiterhin eine Überwachungsphase am Monitor, bevor Sie entlassen werden.

Bitte lassen Sie sich von einer Begleitperson abholen und nach Hause bringen.

Zentrale Bedeutung besitzt die chirurgische Endoskopie und Funktionsdiagnostik im Rahmen von Konsilleistungen für andere Kliniken.

Ärztliche Leitung: OA Dr. med. Michael Gock
Stellvertreter: Dr. med. Frank Schwandner

Pflege: Schwester Jacqueline und Schwester Ulrike