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Forschung


Forschungsprofil

Die wissenschaftliche Profilierung der Medizinischen Fakultät erfolgt entlang der Profillinie der Universität Rostock „Aging Science and Humanities“ (der alternde Mensch in der alternden Gesellschaft). Da die Häufigkeit von Tumorerkrankungen im Alter explodiert, hat die Universitätsmedizin Rostock in der Onkologie einen Schwerpunkt definiert, der insbesondere auch die Alterschirurgie einbezieht.

Unser Arbeitsbereich Molekulare Onkologie und Immuntherapie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Identifikation und Charakterisierung von Tumorantigenen sowie der Evaluation unterschiedlicher Tumorvakzinen in vitro und in vivo beim kolorektalen Karzinom. Grundlage dafür sind die 2004 gegründete Tumor- und Gewebebank der Klinik und die zahlreichen internen und externen wissenschaftlichen Kooperationen.

Strukturell wird die Forschung gestärkt durch etablierte Forschungsprofessuren für Experimentelle Chirurgie, für Vektorologie und Experimentelle Gentherapie sowie für Proteomforschung. Weiterhin stehen fächerübergreifende Serviceeinrichtungen mit moderner Infrastruktur (Zentrale Versuchstierhaltung, Proteomzentrum, etc.) zur Unterstützung der interdisziplinären Forschung zur Verfügung. Diese organisieren sich zusammen mit jungen Forschergruppen in einem Zentrum für Medizinische Forschung (ZEMFO) sowie im Biomedizinischen Forschungszentrum Rostock, in dem Wissenschaft und Wirtschaft mit universitätsnahen Ausgründungen unter einem Dach vereinigt sind. 

Im Bereich onkologischer Forschung konzentrieren wir uns auf die individuelle Charakterisierung von Tumoren. Inhaltlich beschäftigen sich die wissenschaftlichen Projekte mit der Vorhersage des Ansprechens auf Chemo- oder Strahlentherapie, der prognostischen Einschätzung der Tumorerkrankung und der gezielten Aktivierung des patienteneigenen Immunsystems zur Verbesserung der Langzeitprognose. Weitere Forschungsaktivitäten unserer Klinik konzentrieren sich auf gut- und bösartige Erkrankungen des Pankreas, die sich in einem interdisziplinären Pankreasverbund der Medizinischen Fakultät widerspiegeln. Erkrankungen der Leber, und hier insbesondere die Analyse der Mikrozirkulation von Tumoren sowie der Ischämie- und Reperfusionsstörungen im Rahmen der Transplantation, sind ebenfalls im wissenschaftlichen Interesse der Klinik.